Integration von Menschen mit Fluchterfahrung und EU-Bürgern

In den vergangenen Jahren hat sich Berlin stark verändert.

Viele Menschen sind aus unterschiedlichen Gründen in Berlin angekommen und werden dauerhaft in unserer Stadt leben. Als Träger sehen wir unsere Aufgabe darin, aktiv eine Willkommenskultur mitzugestalten und die Integration auf vielfältige Weise zu unterstützen.

Integration bedeutet in erster Linie, die Menschen, denen wir begegnen, mit Wertschätzung und Anerkennung auf Augenhöhe zu begegnen und ihnen zu helfen, die nächsten Schritte in ihrem Leben positiv gestalten zu können.

Wir bemühen uns, ein interkulturelles Verständnis zu entwickeln und den Menschen mit Fluchterfahrung und Migration Wege in die Gesellschaft aufzuzeigen.

In diesem weiten Feld arbeiten wir mit Horizonte-Mitarbeitern/innen aus unterschiedlichen Ländern, die diesen Weg erfolgreich abgeschlossen haben und für uns selbstverständliche Kollegen/innen und Freunde/innen geworden sind.

Wir bauen auf diese positiven Erfahrungen, die in allen unseren Projekten mit unterschiedlichen Zielsetzungen zum Tragen kommen. Besonders wichtig ist uns die Integration der Kinder und Jugendlichen in die Frühen Hilfen, die Kitas, die Schulen und auch die Unterbringung in Familien.

Unsere Projekte im Überblick:

  1. "Brücke in die frühe Bildung"
  2. Jugendsozialarbeit für junge Geflüchtete in den Willkommensklassen in den Oberschulen in Reinickendorf und Berlin-Mitte
  3. Beratung und Begleitung im Rahmen des Familienzentrums
  4. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Pflegefamilien
  5. Sprach- und Kulturmittlung an Schulen

Unsere Mitarbeiter/innen erreichen Sie telefonisch:

Frau Rudova EHAP rudova@horizonte.biz 0163 388 1706
Frau Savic EHAP savic@horizonte.biz 0163 388 1721
Herr Szopa EHAP szopa@horizonte.biz 0163 388 1739
Frau Akyol ISS Ganztag akyol@horizonte.biz 0176 1388 1754
Herr Saky Flüchtlinge saky@horizonte.biz 0176 1388 1750
Frau Reichenheim Familienhebamme reichenheim@horizonte.biz 0163 388 1705
Frau Firat-Wyszniewski Familienhebamme firat@horizonte.biz 0163 388 1718
Frau Riedrich frühe Hilfen riedrich@horizonte.biz 0163 388 1716
Herr Hoffmann Koordination VfP / Schule hoffmann@horizonte.biz 0163 388 1731
Frau Lüdke Rdf Willkommensklassen luedke@horizonte.biz 0163 388 1708
Frau Faltass Rdf Willkommensklassen faltass@horizonte.biz 0163 388 1729
Herr Hammouri Koordination Mitte Willkommensklassen hammouri@horizonte.biz 0176 1388 1740
Frau El-Zaher Mitte Willkommensklassen el-zaher@horizonte.biz 0176 1388 1748
Herr Matthäus Mitte Willkommensklassen matthaeus@horizonte.biz 0176 1388 1745
Herr Zujko Mitte Willkommensklassen zujko@horizonte.biz 0176 1388 1753

Im Rahmen unserer Arbeit mit Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen mit Fluchterfahrungen sind wir in vielfältiger Weise beratend tätig.

  1. Wir beraten die Bürger der neuen Europäischen Länder im Projekt "Brücke in die frühe Bildung" vielseitig zum Thema der Integration mit dem Zielgruppenschwerpunkt der Kinder unter 6 Jahren.
Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Pausewang:    0163 388 1701

Für Ihre Kinder ist es wichtig, dass sie möglichst früh die Sprache lernen, Freunde finden und Regeln in Gruppen lernen. Wir helfen Ihnen bei der Suche nach passenden Angeboten für Ihre Kinder.
Wir begleiten Sie persönlich in die Einrichtungen und vermitteln in Konflikten und bei Kulturmissverständnissen.

Bei uns finden Sie im Projekt "In Neuer Nachbarschaft - Brücke in die frühe Bildung"
  • Ansprache
  • Beratung
  • Information bei Problemen und der Alltagsbewältigung
Wir vermitteln die Kinder bis 6 Jahre in
  • Angebote der frühen Bildung
  • Kita
  • Gruppen
  • Familienzentren
Das Projekt "Brücke in die frühe Bildung" wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) gefördert

Wir kooperieren mit dem Bezirksamt Reinickendorf und den Trägern Aufwind e.V. sowie Albatros gGmbH.

  1. Jugendsozialarbeit für junge Geflüchtete in den Willkommensklassen in den Oberschulen in Reinickendorf und Berlin-Mitte

Ihre Ansprechpartner sind:
Reinickendorf:  Herr Hoffmann    0163 388 1731
Berlin-Mitte:    Herr Hammouri    0176 1388 1740

Das Projekt ist ein mobiles flexibles Beratungsangebot für die Kinder und deren Familien in den Willkommensklassen an den Berliner Schulen. Die „Jugendsozialarbeit für junge Geflüchtete“ hat einen mobilen Auftrag. Die Sozialarbeiter/innen mit Erfahrungen in der Arbeit mit Flüchtlingen, teils eigenem Migrationshintergrund und guten Kenntnissen der Netzwerke für Flüchtlinge, stehen für das Programm zur Verfügung. Wir arbeiten in den Oberschulen in Reinickendorf und Berlin-Mitte.

Die Arbeit erfüllt eine Brückenfunktion zwischen den Willkommensklassen und den Flüchtlingsheimen. Sie beinhaltet drei Aufgabenbereiche:

  1. Beratung der jungen Erwachsenen an der Schule:

    Individuelle Beratung der jungen Geflüchteten, Vermittlung/Begleitung an zuständige Stellen, Kulturmittlung, Workshops und Gruppenangebot zur Unterstützung der Gruppenentwicklung und Integration

  2. Beratung und Unterstützung der Eltern in den Heimen und bei Hausbesuchen:

    Aufsuchen der Eltern, um diese für eine Zusammenarbeit mit den Schulen zu gewinnen und zu befähigen, Kinderschutz, Weitervermittlung an anderen zuständige Einrichtungen, Sprach- und Kulturmittlung

  3. Die Hilfestellung für die Lehrer/innen an den Willkommensklassen:

    Fallbesprechungen, Deeskalationspläne, Mediation, Kulturmittlung, Übersetzungen
Das Projekt wird durch die Senatsverwaltung Berlin finanziert und von der Programmagentur Stiftung SPI umgesetzt.


  1. Wir helfen den geflüchteten Menschen durch Beratung und Begleitung im Rahmen des Familienzentrums
Mit zwei erfahrenen Mitarbeitern/innen beraten und begleiten wir die geflüchteten Menschen in unserem Familienzentrum zu den dringendsten Fragen und nächsten Schritten.
Wir kooperieren vor allem mit der Flüchtlingseinrichtung von Prisod und den umliegenden "Turnhallen".
Bis vor kurzem haben wir eine Trauma-Gruppe für Frauen geleitet und werden uns zukünftig um die Integration in Wohnung und Arbeit bemühen.

Das Land Berlin fördert mit dem Programm Berliner Familienzentren, die sozialräumlich ausgerichtete Entwicklung von Familienzentren, um die Infrastruktur für Familien mit Kindern zu verbessern. Bis Ende 2017 werden berlinweit 36 Berliner Familienzentren mit rund 2,5 Mio. Euro pro Jahr gefördert.
Weitere Informationen finden Sie unter www.berliner-familienzentren.de

Gefördert von:


  1. Wir vermitteln unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Pflegefamilien
Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Viet:    0163 388 1730

Aufgrund unterschiedlicher Voraussetzungen kann für einige minderjährige Flüchtlinge eine Pflegefamilie die bessere Alternative zu einer Jugendhilfeeinrichtung sein. Junge Menschen bereichern mit ihrem ethnischen und kulturellen Hintergrund unsere Gesellschaft und jede Familie, die für sie aufgeschlossen ist. Sie bringen aber auch schwierige, oft traumatische Erfahrungen in ihrem jungen Leben mit, die für eine Pflegefamilie zur Herausforderung werden können. Für die Aufnahme eines Flüchtlingskindes müssen Pflegefamilien darauf vorbereitet sein, diesem Personenkreis mit seinen Bedürfnissen gerecht zu werden. Nach einer Überprüfung der Bewerberfamilien als Pflegefamilien für Flüchtlingskinder vermitteln wir bei Bedarf gemeinsam mit dem Jugendamt unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in geeignete Familien.

Seit Dezember 2015 haben wir mehrere Kinder bzw. Jugendliche in Pflegefamilien unterbringen können.

  1. Einführung der Familien in die deutsche Kultur– und Gesellschaftsverhältnisse, Sprachmittlung an Schulen (6-19 Jahren)
Aufgrund des geringen Stundenanteils konzentrieren wir uns vor allem auf die Schule in den Rollbergen und das Märkische Viertel in Reinickendorf. Wir arbeiten derzeit vor allem mit den rumänischen Migranten. Für die Familien aus den anderen Schulen haben wir in unserer Einrichtung im Tornower Weg eine Sprechstunde eingerichtet und einen offenen Treffpunkt für die Familien mit Kulturprogramm installiert.

Die Ziele

Das Projekt wird gefördert von: